Mit dem Adventsnachmittag schlossen die Landfrauen ihre Veranstaltungen für das Jahr 2025 ab. Im Mehrzweckgebäude in Kinzenbach kam man bei Kaffee sowie überwiegend selbstgebackenen Plätzchen und Kuchen zusammen.
Als besonderer Gast begrüßte man den Nikolaus – Herrn Peter Meilinger aus Gießen –, der für jedes Vorstandsmitglied eine kleine, persönliche Geschichte bereithielt und damit für heitere und besinnliche Momente sorgte. Auch einige Weihnachtslieder durften nicht fehlen und verliehen der gelungenen Veranstaltung einen stimmungsvollen Rahmen.
Mit einem kleinen Präsent bedankte man sich bei Geschäftsführerin Birgit Mandler sowie dem Teamvorstand für ihr Engagement und ihre Tätigkeit im Vorstand.
Den Abschluss des Adventsnachmittags bildete ein gemeinsames Abendessen.
Der Busausflug der Landfrauen zum Weihnachtsmarkt nach Fulda war rundum gelungen und erfreute sich großer Beteiligung. Insgesamt nahmen fast 50 Personen (Landfrauen und Landmänner) an der Fahrt teil. Bereits am Vormittag startete die Gruppe gut gelaunt mit dem Bus in Richtung Fulda.
Nach der Ankunft konnte jeder den Tag ganz nach eigenen Wünschen gestalten. Der stimmungsvolle Weihnachtsmarkt, die festlich geschmückte Innenstadt sowie zahlreiche Cafés und Geschäfte luden zum Bummeln, Verweilen und Genießen ein. Viele nutzten die Gelegenheit, um sich bei Glühwein und regionalen Spezialitäten aufzuwärmen oder letzte Weihnachtsgeschenke zu besorgen.
Am frühen Abend traf sich die Gruppe wieder zur gemeinsamen Rückfahrt. Um 18 Uhr ging es mit vielen schönen Eindrücken und guter Stimmung zurück nach Hause. Der Ausflug wird allen Beteiligten sicher in guter Erinnerung bleiben.
Über 40 Mitglieder und Gäste fanden sich im Mehrzweckgebäude in Kinzenbach ein, um sich bei dem Vortrag von Herrn Dr. Heiko Klein, Facharzt für Orthopäde, über das Thema Arthrose zu informieren.
Durch die steigende Lebenserwartung ist mit Verschleißerscheinungen im Alter zu rechnen. Daher sind sehr viele über 65jährige von Arthrose betroffen. Hüftgelenkarthrose ist bei Männern und Frauen gleich verteilt, Kniegelenkarthrose und Fingergelenkarthrose doppelt so häufig bei Frauen als bei Männern. Durch verschiedene Therapien kann das Fortschreiten der Krankheit beeinflusst werden, muss aber auf jeden Patienten individuell abstimmt werden. 4 Millionen Menschen haben allein in Deutschland ein künstliches Gelenk. Das sollte aber immer der letzte Schritt in der Behandlung sein. Am Ende des Vortrages stand Herr Dr. Heiko Klein den Teilnehmern für weitere Fragen zur Verfügung.
Mit „Dampf und Gloria“ führten uns Frau Dr. Jutta Failing und Herr Peter Meilinger durch das Gießener Bahnhofsgelände.
Man schreibt das Jahr 1911. Eine temperamentvolle Madam aus Frankfurt sucht Hilfe bei einem oberhessischen Bahnhofsvorsteher. Sie vermisst ihr Fahrrad, welches im Gießener Bahnhof nur kurze Zeit „unbeaufsichtigt“ war. Mit viel Humor und witzigen Wortgefechten ging es auf die Suche nach dem Fahrzeug. Viele Einrichtungen wurden dabei aufgesucht. Dabei erhielt man Informationen und Einblick in die Entwicklung von der Dampflokzeit bis ins Heute. Ende gut, alles gut, natürlich wurde das Fahrrad gefunden und alle Teilnehmer gingen mit sehr viel neuem Wissen gut gelaunt nach Hause.
Unter dem Motto „Pesthauch, Apotheken, Wundermittel“ führte uns Frau Dr. Jutta Failing durch Giessen, beginnend an der 375 Jahre alten „Engel Universitätsapotheke“. Gegründet wurde diese um 1650 von Johann Philipp Gieswein. Während der Führung bekamen wir viele Informationen über die Geschichten der Gießener Apotheken. Conrad Scipio gründete 1687 die Hirschapotheke. Am Kreuzplatz befindet sich die 1658 gegründete Pelikanapotheke. Überall wurden wir mit sehr interessanten Geschichten überrascht. Bei der Behandlung der damaligen „Leiden“ setzte man oft auf trügerische Wundermittel. Die Pest im Mittelalter und die Spanische Grippe waren ebenso Thema, wie die damaligen Gesundheitseinrichtungen, das Garnisionslazarett in der Braugassse und das 1814 gegründete Entbindungshaus für ledige Mütter im ehemaligen Kasernenhof.
Zum Abschluss konnten die Besucher im Schlosskeller einen „Jungbrunnenelixier“ genießen. Das giftgrüne, aber leckere Getränk wurde in einem Reagenzglas serviert und enthielt jede Menge natürliche, gesunde Kräuter und Gewürze.
Große Beteiligung bei der Vorstellung unseres Programmes für die Herbst/Winter Saison 2025/26 im Mehrzweckgebäude in Kinzenbach.
Viele Mitglieder trafen sich zum Kaffee mit Kuchen, um einen geselligen Nachmittag zu verbringen.
Die Termine unseres Herbst/Winterprogramms 2025/26 wurden verlesen und danach wurde das Programm an alle Anwesenden verteilt. Für einige Termine wurden schon Anmeldungen notiert.
Unser diesjähriger Sommerausflug führte uns nach Miltenberg und Amorbach.
Souverän und sicher fuhren wir mit dem Busunternehmen Gimmler nach Miltenberg. Als erster Tagesordnungspunkt stand eine Schifffahrt auf dem Main an. Gemächlich ging es mainabwärts bis nach Freudenberg. Zwischen Odenwald und Spessart schlängelt sich der Fluss durch Sandsteinfelsen, Wäldern, ersten Weinbergen und Wiesen beschaulich dahin. Nach eineinhalb Stunden waren wir wieder in Miltenberg angekommen.
Zum Mittagessen waren wir in der Brauerei Gaststätte „Kalt-Loch-Bräu“ angemeldet. Gut gestärkt ging es dann mit dem Bus weiter nach Amorbach.
Die Bayern Radtour machte heute in Miltenberg Station, und so konnten wir die Stadt nicht weiter erkunden. Im Städtchen Amorbach warteten zwei Stadtführerinnen auf uns, die über die Geschichte von Amorbach berichteten. Die Entwicklung der Stadt wurde weitestgehend von den Mönchen des Benediktinerklosters und des Fürstenhausses zu Leinigen geprägt.
Im Anschluss waren wir im Cafe Schloßmühle angemeldet und konnten köstliche Torten und guten Kaffe genießen, bevor es gegen Abend zurück in die hessische Heimat ging. Das Wetter war uns hold und der Regenschirm konnte in der Tasche bleiben.
Zu einer Fahrt auf der Lahn, mit einem Boot des Marinevereins Giessen, lud das Vorstandsteam unseres Vereins seine Mitglieder im Juli ein.
Das Boot „Lahnlust“ war ausgebucht. Gestartet wurde an den Marinestuben und es ging Lahn aufwärts. Die Mitfahrer erlebten eine entschleunigende Fahrt auf unserem Fluss mit besonderen Perspektiven auf unsere Stadt, auf die Schrebergärten, sowie der Naturzonen und der Tiere, die hier am Ufer des Flusses leben. Auch den Sportlern der ansässigen Rudervereine konnten wir bei ihrem Training zusehen. Beim Flusskilometer minus 10 wurde gewendet und es ging zurück. Kurz vor dem Wehr war wieder Wendepunkt für den Kapitän. Die Fahrt neigte sich nach eineinhalb Stunden dem Ende zu und der Bootsführer steuerte den Heimathafen an.
Im Anschluss waren wir zum Essen in den Marinestuben angemeldet. Bei guter Versorgung mit Essen und Getränken, sowie mit netten Gesprächen wurde dieser Nachmittag beendet.
Auch dieses Jahr war unser Kräppelnachmittag wieder sehr gut besucht. Die zum Teil bunt gekleideten Landfrauen saßen an liebevoll dekorierten Tischen, und genossen bei Kaffee oder Tee frische Kräppel und Quarkbällchen.
Im Laufe des Nachmittags erfreuten zwei Landfrauen mit Vorträgen, im Dialekt vorgetragen, die lustige Runde.
Danach wurden Fotoalben an den Tischen verteilt, um Erinnerungen an frühere Unternehmungen der Landfrauen
aufzufrischen. Die Fotoalben kamen sehr gut an und es entstanden intressante Gespräche um so manche Begebenheit bei früheren Treffen, Fahrten und Ausflügen. So ging der bunte Nachmittag schnell
vorüber.
Der Abschluss der närrischen Zeit endet mit unserem traditionellen Heringsessen in der Turnhallengastsätte Rustico.
Anfang Januar starteten die Frauen unseres Ortsvereins ihre diesjährigen Aktivitäten mit der Winterwanderung. Dazu hatten wir auch die Partner eingeladen. Gestartet wurde bei winterlichen Temperaturen, aber ohne Schnee, in Heuchelheim an der Volksbank und in Kinzenbach an der Kirche. Man traf sich „Auf dem Abendstern“ wo auch der erst Stop eingelegt wurde. Nach einer Schnapsrunde ging es weiter Richtung Krofdorf, immer unsere beiden Burgen, Vetzberg und Gleiberg im Blick.
Nach einer weiteren kleinen Pause war es dann nicht mehr weit bis zu unserem Ziel, dem „Ristorante Lava“ in Krofdorf. Dort war unsere Gruppe zum Mittagessen angemeldet. Wir wurden bestens versorgt und bei guter Laune und netten Gesprächen, ging dieser Nachmittag schnell vorüber. Bevor es am spätem Nachmittag zu dunkel wurde, machten sich die meisten Teilnehmer, individuell teils zu Fuß, aber auch einige mit dem Auto auf den Rückweg.